Desaster // Perspektive

Zukunftsorientiertes Bauen, ein Prestige-Objekt und die illegalen Machenschaften dahinter: Als Projekt mit „Leuchtturm-Charakter“ deklariert, verliert das Bauprojekt am Kleinen Stadtmarsch sukzessiv seinen zwielichtigen Zauber.

Blau-Weißes Blut

Von Euphorie getrieben und von Leid gepeinigt. Blau-Weiß schlägt es in meinem Herzen. FCM, du bist mein Verein. Und doch hat diese Liebe einen bitteren Beigeschmack. Von Straßenschlachten und Rechtfertigungen.

Ossi auf Abwegen

Wie es ist als Ossi in Schwaben aufzuwachsen und in Ostdeutschland als Wessi angesehen zu werden. Ein durchaus parodistischer, gar nicht mal so unehrlicher Vergleich der Kulturen. Garantiert pointenfrei und niemals verpauschalisiert.

Verkehrtes Magdeburg

Sich in Magdeburg zu bewegen ist nicht einfach. Dreckschleudern vergasen meinen Wohnort, Radfahrer agieren wie künftige Organspender und Fußgänger verhalten sich wie Kamikaze-Geschwader. Jeder hasst jeden auf den Straßen Magdeburgs. Ich atme den sich täglich verbreitenden Hass der Magdeburger Verkehrsteilnehmer und mache etwas Schönes daraus. Hier, ich zeig‘s dir.

Charon IV

Die Welt wie ich sie kannte, hat sich verändert und wird nie wieder sein, wie sie einst war. Nachdem der letzte Sonnenstrahl über die trockenen Dünen der Valaroid-Wüste wanderte und nachdem die Wolken zum letzten mal ihre scharfen Tränen weinten und die Rasse Mensch sich vor dem tiefen Schwarz der Nacht zurückgezogen hatte, da wurde uns allen klar, auch den engstirnigsten unseres Volkes, dass es keinen Weg zurück gibt.

Ein Hoch auf die Baustellen

Ich freue mich über jede Baustelle in Magdeburg, die mir den täglichen Weg zur Arbeit und wieder zurück behindern, mich Umleitungen fahren lassen wenn ich zum Einkaufen möchte und mir den wohlverdienten Schlaf des Nachts mit dröhnenden Geschepper rauben.

Wolfsburg, wir müssen reden!

Puls steigt, Messer geht in der Hose auf. Und ich merke, dass mein Nacken zu Knirschen beginnt vor lauter Kopfschüttelei.

… zwei Seelen

Zwölf Uhr mittags. Die ersten Sonnenstrahlen dieses Frühlings durchfluten mein Zimmer, kitzeln mit warmen Fingern auf meiner Haut. Der Schlaf war zu lang. Ich strecke meine müden Glieder und setze mich aufrecht hin, fahre mir durch die Haare und schaue mich um.

Ein Teil …

Warum genau wollte ich das nochmal tun? Es kommt mir vor, als wäre es Jahre her gewesen und doch ist die Erinnerung immer noch so frisch wie eine bunt bemalte Wand, die einstmals in engelsgleichem weiß erstrahlte. Es ist nicht mehr so einfach, gesagtes und getanes voneinander zu trennen. Wo beginnt der Traum und wo endet die Realität, die es schafft mir einen Gürtel um die Brust zu schnallen. Wie unangenehm, nicht schmerzend, aber furchteinflößend. So wie die wahr gewordenen Träume. Oder ist es doch nur die geträumte Realität?